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Die Bedeutung der Ernährung

„Man ist was man isst!“

Die Gesellschaft, in der wir leben, fordert von jedem Einzelnen immer mehr Leistung. Sei es im Berufsalltag, im Privatleben oder in der Freizeit, die Anforderungen an die körperliche und geistige Fitness steigen.

Leistung kann nur durch Energietransformation erbracht werden und die von uns verbrauchte Energie muss in Form von Ernährung wiederaufgefüllt werden. Hierbei geht es aber nicht nur um das Aufladen der Speicher, sondern auch um die richtige Zusammensetzung der zugeführten Nahrung. Wir essen, um zu leben. Unsere Ernährung kann uns aber auch helfen, länger und gesünder zu leben!

Der Ernährungsbericht 2003 des Institutes für Ernährungswissenschaften der Universität Wien zeigt, dass die Ernährungsgewohnheiten der Österreicher grundsätzlich in eine gute Richtung gehen. Es werden aber noch immer zu viele gesättigte Fettsäuren aufgenommen.

So isst der Durchschnittsösterreicher pro Monat 5 kg Schweinefleisch! Die Proteinversorgung ist in Österreich ausreichend. Geachtet werden muss allerdings auf die Art der eingenommenen Proteine.

Zwei Drittel der Proteine stammen aus tierischen Quellen. Diese enthalten meistens versteckte Fette und Purine. Die Kohlenhydrataufnahme ist logischerweise unterrepräsentiert.

Zusätzlich wird ein Großteil der Kohlenhydrate in Form von Einfachzuckern zugeführt. Die Autoren der Studie listen folgende Mikronährstoffe auf, deren Zufuhr in der Bevölkerung unzureichend ist: Folsäure, Calcium, Jod, Vitamin D, Vitamin B.

Der amerikanische Harvard – Professor WILLETT hat eine neue Ernährungspyramide erstellt, deren Struktur den aktuellen Stand der Wissenschaft repräsentiert:

 



MATHIES D., 2004, Kampf gegen Kilos, in: Trend, 10/2004, 238 - 242