Home
Kontakt
Impressum

Stöcke

Das Material ist oft ein wichtiger Faktor, ob eine Sportart Spaß macht oder nicht. Beim Nordic Walking sind qualitativ gute Stöcke eine Voraussetzung für die korrekte Technikdurchführung. Um dem Sportler die Handhabung der Stöcke zu erleichtern, adaptieren viele Firmen ihre vorhandenen Produkte, bzw. probieren Innovationen einzubringen, um damit die Qualität der Stöcke zu verbessern.

Die persönliche Stocklänge wird ermittelt, indem man die Körpergröße in Zentimetern mit 0,68 multipliziert. Als Richtwert kann man auch den Stock in die Hand nehmen und den Winkel des Ellbogengelenks betrachten, der etwas größer als 90° sein sollte. Für Anfänger sind etwas kürzere Stöcke meist besser. Die Stöcke sind größtenteils in 5 cm Abstufungen erhältlich. Um die korrekte Größe zu ermitteln, sind neben der Körpergröße das Könnerniveau und der Verwendungszweck zu berücksichtigen. Verstellbare Stöcke sind für den Verleih oder für die Nutzung durch mehrere Personen eine sehr gute Alternative. Die Verschlusssysteme sind mittlerweile soweit ausgereift, dass sie 100% halten.

 Stocklänge ausrechnen

 

Spitze

Die meisten Spitzen bestehen aus Hartmetall und haben eine sehr kleine, scharfe Endfläche. Damit wird ein sicherer Halt am Boden gewährt. Spitzen, deren Enden gleich aussehen wie die eines Schistockes, sind für einen harten Untergrund ungeeignet. Unterschiede gibt es auch im Winkel der Spitze, relativ zum Stock. Das Anwinkeln soll gewährleisten, dass die Spitze so gut wie möglich senkrecht auf den Boden auftrifft. Bei qualitativ guten Stöcken kann die Spitze ausgetauscht werden. Damit die Stöcke auch im Winter verwendet werden können, bieten einige Hersteller dafür Spitzen mit einem größeren Teller optional an.

Alle Fabrikanten versehen ihre Nordic Walking Stöcke mit „Asphalt-Pads“. Dies sind Gummiteile, die auf die Spitze gesteckt werden um den „Grip“ auf Asphalt u.ä. zu erhöhen. Solche Pads sollten klein, leicht, abriebfest und einfach in der Handhabung sein.

Schaft

Der Schaft besteht bei den meisten Stöcken aus Karbon oder Aluminium. Karbon besteht aus Kohlefasern und wird in der Produktion mit Glasfasern verstärkt. Diese Kombination wird als Composite bezeichnet. Die beiden Fasern werden miteinander verwebt und damit die Eigenschaften der verschiedenen Materialien verbunden. Resultat ist ein sehr elastischer, bruchsicherer und leichter Schaft mit konischer Form. Die Stockschäfte unterschiedlicher Marken differieren in der Karbon-Glasfaser-Verteilung und im Durchmesser, sowie im Herstellungsverfahren. Mehr Karbon reduziert das Gewicht des Schaftes, erhöht aber den Preis.

Griff und Schlaufe

Für den Griff werden Kork, Kunststoff und Gummi verwendet. Das Material muss hautfreundlich sein und Griffsicherheit garantieren. Die Ergonomie des Griffs ist bei guten Produkten an der Anatomie der Hand orientiert. Die meisten Hersteller bieten die Möglichkeit, den Griff auszutauschen.

Die größten Unterschiede gibt es in den verschiedenen Schlaufensystemen. Die einfache, vom Schistock bekannte Schlaufe ist eine billige Lösung. Damit muss man aber Technikeinbußen im Bewegungsablauf in Kauf nehmen, da die Verbindung mit der Hand zu lose ist. Bessere Produkte verwenden Schlaufensysteme, die auch bei Langlaufstöcken verwendet werden. Sie sind ergonomisch geformt, verhindern Druckstellen und sind in verschiedenen Größen erhältlich.

Weitere Informationen unter  www.leki.de



To top